Das Filmfest Dresden begann in dieser Woche zum 21ten mal und war für uns der Anlass zu einem gepflegten Kurzfilmabend in das Metropolis aufzubrechen. Die Vorstellung begann für uns mit 5 Kurzfilmen im internationalen Wettbewerb.

Mit teils schweren Themen und entschleunigten Inszenierungen waren die Filme sicher nicht jedermanns Geschmack. Sehr abwechslungsreich präsentierten sich die Filme im nationalen Wettbewerb. In Erinnerung blieben dabei ganz besonders die Animations-Filme.

"Our Wonder Nature" von Tomer Eshed war nicht nur sehr kurzweilig und unterhaltend, sondern auch aus technischer Sicht ein absolutes Highlight. Ich sprach im Anschluss mit dem sehr gut gelaunten Tomer, der mir berichtete, dass er insgesamt 2 Jahre für das Projekt benötigt hatte. Zeit, die man dem Film erst nach dem zweiten und dritten Mal ansieht, da die Detailschärfe hier große Dimensionen annimmt.

     

Gespannt sind nun alle auf das Nachfolgeprojekt von Tomer - es geht um einen Außenseiter zwischen schwulen Flamingos, der auf der Suche nach einer Flamingo-Frau ist. Wenn Tomer es wieder schafft seinen Sinn für Humor und Animationskunst einzubringen, dürfte das wieder ein echtes Highlight werden. Wir freuen uns darauf und wünschen ihm viel Erfolg.

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