Im folgenden Artikel geben wir Ihnen einen Überblick, welche Schritte und Themen zu einem guten Imagefilm führen. Wir als Fullservicedienstleister zur Umsetzung Ihrer kompletten Filmproduktion besprechen in aller Regel erstmal diese Fragen, die sich aus unserer Erfahrung von 600 produzierten immer wieder zeigen.

 

Tipp 1: Wer ist meine Zielgruppe?

Identifizieren Sie ganz genau, wer Ihre Zielgruppe ist. Welches Hintergrundwissen hat sie zu einem Produkt, Thema, Dienstleistung, Beruf oder Unternehmen? Hat die Zielgruppe ein bestimmtes Image zum Thema vor Augen, dass bearbeitet werden soll, oder muss man absolut Grundlegendes erklären?  Dieser Film hier für den Verband für Recyclingpapier in Unternehmen spielt mit den immer wieder vorgebrachten Vorurteilen gegenüber dem grauen Papier:

 

 

Macht es vielleicht Sinn mehrere Filme für unterschiedliche Zielgruppen zu schneiden und zu planen? Aus einem Filmprojekt heraus entstand dieser Gesamtfilm über die Tochter von OTTO: 

 

 

Dieser Film über die Arbeit in der Tochter von OTTO:

 

 

... und diese Teilfilme:

 

 

Tipp 2: Wo findet die Auswertung statt, also wo sieht mein Publikum den Film?

Schon in der Konzeptionsphase geht es darum zu überlegen, wo das Publikum den späteren Film sieht. Es macht einen großen Unterscheid, ob eine Zielgruppe einen erzwungenen Werbespot sieht, der schnell fesseln soll, oder ob die Zielgruppe auf einer Unternehmensseite aktiv einen Film anklickt, weil Sie sich tiefer mit einer Problematik auseinander setzten möchte. Dieser Film für EVONIK aus Essen soll Mitarbeitern eine Idee davon geben, wie in der Zukunft Arbeitsprozesse und Abläufe aussehen könnten. Vision und Visualisierungen für ein interessiertes Publikum stehen hier im Vordergrund:

 

 

 

Tipp 3: Was ist die Hauptaussage des Films?

Bevor Sie sich in Fragen, Details und einzelnen Szenen im ersten Brainstorming-Meeting festbeißen, identifizieren Sie, welche Hauptaussage im Film kommuniziert werden soll. Also unter welchem „Stern“ steht die ganze Werbemaßnahme (vielleicht auch all Ihre Werbemaßnamen). Das kann zum Beispiel der Slogan Ihres Unternehmens sein. Sind Sie Nike und machen Sie einen Werbespot, wird sich der thematisch ziemlich sicher der Hauptaussage „Just do it!“ unterorden. Sind Sie Audi, dann dürfte der „Vorsprung durch Technik“ der Hauptinhalt sein, den sie auf inhaltlicher, visueller und Audio-Ebene kommunizieren wollen. Die Hauptaussage ist das, unter das sich alles andere unterordnet, sie soll in jedem Fall beim Zuschauer hängen bleiben. Dies gilt aber vor allem im Bezug auf Endkundenkommunikation (BtoC). Bei der BtoB-Kommunikation, also vor allem im Unternehmensumfeld stehen aber oftmals eher verschiedene Aussagen gleichberechtigt nebeneinander. Sie sind daher oft nicht so prägnant oder zugespitzt:

 

 

Tipp 4: Was sind die weiteren Inhalte Ihres Films?  

Neben der Hauptaussage wird es in den meisten Fall auch eine ganze Reihe weiterer Informationen und Inhalte geben, die Sie über den Film kommunizieren wollen. Mit Blick auf die Zielgruppe sollte man immer schauen: mit welchen Fakten langweile ich mein Publikum und mit welchen Themen stoße ich auf Interesse? Wo liegt das Problem? Wo wird eine Lösung gesucht? Was sind die eigenen USPs? Was muss man nicht erwähnen, weil es sowieso jeder weiß? Auf alle Fälle gilt bei den Inhalten immer: weniger ist mehr. Umso weniger Informationen man kommuniziert, umso mehr Zeit hat man für diese und umso sicherer ist, dass sich der Zuschauer die auch merkt. In diesem Film für den Hebammenverband sollte zum Beispiel der schwierige Teil des Berufes nicht schöngeredet werden, denn Ehrlichkeit ist bei sensiblen Themen oft angeraten. Trotzdem gibt es auch positive Aspekte, die im allgemein wahrgenommenen Image unterrepräsentiert sind. Und das sollte in diesem Film zum Ausdruck gebracht werden:

 

Tipp 5: Wie hoch ist der Preis für Ihren Film?

Die Preis-Range für Imagefilme ist riesig. Von mittleren vierstelligen bis hin zu siebenstelligen Beträgen ist alles möglich (siehe unser Artikel zur Preisgestaltung). Ein höheres Budget ermöglicht mehr Aufwand vor und hinter der Kamera, ist aber auch nicht immer nötig oder zielführend. Um ein auf Ihr Budget abgestimmtes Konzept entwickeln zu können, hilft es aber natürlich zu wissen, wieviel Geld sie überhaupt investieren können. Hier finden Sie Informationen zu unserer Preisgestaltung. Dadurch müssen wir nicht im luftleeren Raum kalkulieren und konzeptionieren und Sie können sicher sein, dass das Optimum für Ihre Geld herausgeholt wird.

 

Hat man diese fünf Fragen beantwortet, hat man schon mal ein sehr gutes Fundament für die eigene Imagefilmproduktion und ganz nebenbei sein Unternehmen ein ganzes Stück besser kennengelernt. Nun kann man sich auch mit Details beschäftigen, wie zum Beispiel dem Ton.

 

Denn es ist in der Konzeptionsphase ratsam zu überlegen, wie die Tonebene gestaltet werden soll. Ton kann nämlich in vielerlei Hinsicht einen Film prägen:  Musik, Geräusche, Interview-Ton, Sprechertext oder Stille. Besonders auf Messen und bei manchem Film zur Nutzung im SocialMedia-Umfeld (mobile Nutzung unterwegs) kann kein Sound gehört werden.  In diesem Fall sollte mit Texteinblendungen gearbeitet werden.  Der Verzicht auf einen Sprechertext kann auch dann Sinn machen, wenn der fertige Film in mehreren Sprachen synchronisiert werden soll. Denn Tonspuren für unterschiedliche Sprecher, Stimmen und Interviewpartner zu erstellen treibt vielleicht unnötig die Kosten in die Höhe, wenn sonst auch übersetzte Texteinblendungen auch ausreichen würden.

 

Dieser Film für die Beuth-Hochschule in Berlin kommt durch eine kleine Story komplett ohne Ton aus. Aber die Zuschauer, die den Film mit Ton genießen, werden mit einer deutlich emotionaleren Wirkung durch die eigens komponierte Musik belohnt:

 

 

Anderseits liefern natürliche Interviews Emotionalität, Authentizität und vielleicht sogar Humor, wie hier:

 

 

Oder einen kleinen Einblick in die Psyche eines Protagonisten, wie hier über einen Ausbildungsberuf: 

 

 

Hat man auch die wichtige Tonfrage geklärt, kann die Produktion beginnen. Aber wie lange dauert die eigentlich? Internes Konzeptionspapier, Agenturansprache, Vergleich der Angebote, Kick-Off-Meeting, Abnahme der Konzepte, Organisation der Filmdrehtage, Schnitt, Finalisierung der Schnittfassungen, Animationen, textliche Abnahmen von Einblendungen und Sprechertexten, Vertonung, Farbkorrektur und immer wieder Feedbackschleifen mit unterschiedlichen Stakeholdern – bei einer Filmproduktion gibt es viel zu tun! In aller Regel dauert sie daher auch mindestens 6-12 Wochen, oft auch länger. Wir selbst könnten einen klassischen Imagefilm mit etwas Vorbereitung in einer Woche drehen. Aber Sie als Auftraggeber müssen in jeder Phase intern abgestimmten Input liefern und der braucht seine Zeit.

 

Wir bekommen oft zu ambitionierte Fertigstellungstermine in Anfragen mitgeteilt, sodass viele Vorhaben gar nicht umgesetzt werden können. In Sonderfällen ist es aber auch möglich, einen Film innerhalb eines Tages fertig zu stellen. Für diesen Zwecke drehen wir nur das Allernötigste und sind mit einer mobilen Filmschnitt-Work-Station vor Ort bei Ihnen im Haus und produzieren dort zusammen mit Ihnen in kürzester Zeit den fertigen Film. Denn gerade bei Events kann eine schnelle Fertigstellung wichtig sein!

 

 

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