Für die HIL durften wir Anfang 2025 ein ganz besonderes Projekt realisieren – besonders durch den Umfang und das Thema. Die HIL ist die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, also das Unternehmen für die Instandhaltung aller Fahrzeuge der Bundeswehr. Das heißt, wenn irgendein Jeep, LKW, Panzer,… der Bundeswehr gewartet oder repariert werde muss, kommt die HIL ins Spiel. Dazu ist sie an vielen Bundeswehrstandorten direkt mit eigenen Hallen vor Ort und hat aber auch drei eigene, große Werke, zu der die Fahrzeuge geliefert werden können.

Um generell bekannter zu werden und auch um neue Mitarbeiter zu finden, sollten wir nun den Imagefilm der HIL an 7 Standorten in ganz Deutschland erstellen – und das in weniger als 3 Monaten. In der Konzeptionsphase wurde schnell klar, dass der Film schnell und modern inszeniert werden, dabei aber trotzdem dem ernsthaften Thema gerecht werden sollte. Immerhin trägt die HIL eine sehr große Mitverantwortung für das Funktionieren der Bundeswehr.

Die Drehs führten uns dann mit einem kleinen, mobilen 3 Mann Team durch die ganze Bundesrepublik: von Idar-Oberstein nach Doberlug-Kirchhain, von Bergen nach Darmstadt. Dort konnten wir die verschiedensten Stationen und Formen der Reparatur und Wartung von Bundeswehr Fahrzeugen im Bild festhalten und trafen auf sehr viel Bereitschaft und Entgegenkommen aller Mitarbeiter. Die freuten sich, dass durch den Film endlich ein größeres Publikum von ihrer Arbeit erfährt.

Technisch arbeiteten wir ausschließlich mit Gimbals, Handkamera, Actioncams und Drohnen, um so viel Bewegung und ein „mittendrin-statt-nur-dabei“ Gefühl beim Zuschauer zu erzeugen. Stellenweise drehten wir Szenen mit 7 Kameras gleichzeitig und schufen so an den 7 Drehtagen eine Menge Material.

In der Postproduktion entschieden wir uns für eine hohe Schnittgeschwindigkeit, um so zum einen den aktuellen Social-Media-Sehgewohnheiten zu entsprechen, aber vor allem, um auch inhaltlich alle Aspekte der Arbeit von HIL im Film unterzubekommen. Dazu fertigten wir eine sehr atmosphärische und kontrastreiche Farbkorrektur an und ließen Claudia Urbschat-Minges – die Synchronsprecherin von Angelina Jolie und Stimme der Tagesschau – den extra minimalistisch gehaltenen Offtext sprechen. Und die Kirsche auf der Imagefilmtorte war dann schließlich eine speziell für den Film erstellte Tonspur, in dem wir mit viel Aufwand die originalen Geräusche vom Dreh mischten, so dass dieser Film besonders lebendig und authentisch rüberkommt.

Das Ergebnis wurde dann im Rahmen des 25jährigen Jubiläums der HIL präsentiert und kam sowohl bei den Auftraggebern aus dem Marketing als auch bei den vielen Mitarbeitern der HIL in der internen Kommunikation sehr gut an.

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