Trends für Filmproduktionen und Videomarketing im neuen Jahr 2026
Die ökonomischen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin angespannt. Die KI-Werbefilmproduktion befindet sich nach in einer Konsolidierungsphase, und das Genre wird zunehmend kritisch betrachtet. Gleichzeitig rücken klassische, erklärende Videos und Imagefilme wieder stärker in den Vordergrund, da sie in der ChatGPT-Suche verstärkt als Quelle ausgespielt werden, wenn Nutzer gezielt nach Informationen zu einem Unternehmen oder Produkt suchen.
Trend 1: Relevanz von Videos für die KI-Suche (GEO & LLMs) steigt
Im Wandel der Online-Suche gewinnen Videos eine neue strategische Bedeutung: Suchsysteme wie ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity liefern nicht mehr nur klassische Linklisten, sondern antworten direkt, oft mit Zitaten aus Texten und Videos als Quellenangabe. Diese KI-Modelle analysieren Videoinhalte inzwischen automatisiert über Transkription, Bilderkennung und thematische Zuordnung und werten sie besser als reine Texte aus.
Gut gemachte Videos können daher stärker in Suchergebnissen erscheinen als klassische Blogposts und gelten zunehmend als besonders glaubwürdige Informationsquelle. Wer in der KI-Suche sichtbar bleiben will, sollte auf authentische, inhaltlich klare und suchrelevante Videos setzen, die zentrale Nutzerfragen direkt beantworten.
Trend 2: Vorsicht bei KI-generierten Bildern und Videos
Eine Studie aus dem Dezember 2025 („Customer reactions to generative AI vs. real images in high-involvement and hedonic services“) zeigt, dass der Einsatz von KI-generierten Bildern und Videos kritisch zu bewerten ist insbesondere bei emotionalen, erlebnisorientierten Dienstleistungen und bei Angeboten mit hoher persönlicher oder finanzieller Relevanz für die Kunden (vor allem B2B). In diesen Fällen reagieren Nutzer deutlich zurückhaltender auf KI-Visuals.
Die Untersuchung identifiziert mehrere Gründe für diese Skepsis: KI-Bilder werden häufig als unpersönlich wahrgenommen, mit geringerer Professionalität und Glaubwürdigkeit verbunden und teilweise als irreführend empfunden, da sie die reale Erfahrung/Wahrheit nur unzureichend abbilden. Gerade bei erklärungsbedürftigen oder hochpreisigen Angeboten gewinnen daher echte, authentische Bilder und Videos wieder an Bedeutung, um Vertrauen, Nähe und Verlässlichkeit zu vermitteln.
Trend 3: Authentizitätsbedürfnis wächst
Die Zeiten in denen das Publikum alles geglaubt hat, sind komplett vorbei. Offen gesagt ist dieser Trend schon seit einigen Jahren bei uns ein großes Thema und hier in dieser Liste vertreten. Viele wissen, wie die Erzähltechniken von Filmen funktionieren und stehen Werbung generell sehr kritisch gegenüber. Es wird immer wichtiger werden, dass Filme authentisch und ehrlich sind mit ihrem Publikum und nicht mit zu vielen filmischen Tricks und und komplett unglaubwürdigen Sprechertexten Dinge behauptet werden, die sich im gedrehten Filmbild und natürlich in der Realität überhaupt nicht wiederfinden.
Wenn es darum geht wichtige Entscheidungen zu treffen, wie z.B. die Investition in eine neue Produktionsanlage, Kooperation mit neuen Geschäftspartnern, Engagement in einem neuen Job, wollen, so ist unser Gefühl die Zuschauer ernst genommen und informiert werden. Überinszenierung durch Musik, Schnitte, werbliche Texte etc. sind da fehl am Platz. Vor allem bei Recruitingfilmen sehen wir hier ein großes Bedürfnis nach glaubwürdigen, natürlichen und authentischen Filmen.
Unsere aktuellen Werbefilmproduktionen aus Deutschland:

20 Jahre Bestand

Recruitingfilme für die AXA XL auf LinkedIn

Weniger ist mehr

Branded Entertainment: Unser aktuelles Beispiel

Die Boah Bahn Webserie. Das ist uns aufgefallen.

