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Für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine Filmproduktion im Vergleich zu einer Website, einer Broschüre oder einem Messestand zunächst mit höheren Kosten verbunden, weshalb sich vor dem Einstieg in die Bewegtbildkommunikation oft die Frage stellt, wozu ein Unternehmen überhaupt einen Imagefilm braucht. Die Antwort liegt weniger im einzelnen Film als in seiner Funktion für die gesamte Kommunikation: Ein Imagefilm stellt Leistungen, Standorte, Arbeitsweise und die Menschen eines Unternehmens im Zusammenhang dar und schafft damit die inhaltliche und visuelle Grundlage, auf der sich alle weiteren Maßnahmen aufbauen lassen, vom ersten Kontakt mit einer Zielgruppe bis zur Auftragsvergabe.

Wir verstehen die Produktion eines Imagefilms als langfristige Investition in die Akquise: Der Film legt fest, wie sich ein Unternehmen inhaltlich und visuell zeigt, er begleitet Interessenten durch alle Phasen ihrer Entscheidung, und aus dem Drehmaterial entstehen über Jahre hinweg die Fassungen für Website, Social Media, Messe und Vertrieb.

Inhaltliche und visuelle Grundlage

Bei der Konzeption eines Imagefilms wird festgelegt, welche Leistungen, Kompetenzen und Standorte ein Unternehmen in den Vordergrund stellt, welche Botschaften es an seine Zielgruppen richtet und in welcher Bildsprache es sich zeigt. Diese Entscheidungen gelten über den Film hinaus, denn sie bestimmen, wie das Unternehmen auf der Website, in sozialen Netzwerken, auf Messen und im Vertriebsgespräch auftritt.

Film ist dabei das einzige Medium, das gefilmtes Bild, Animation und Texteinblendungen mit Sprache, Geräuschen und Musik verbindet und so auch komplexe Themen in kurzer Zeit verständlich vermittelt. Während Werbe- und Informationstexte häufig nur überflogen werden und sich Leser einer Broschüre schnell ein unvollständiges Urteil bilden, bleiben Zuschauer bei einem gut gemachten Film in der Regel bis zum Ende dabei und nehmen die Botschaft vollständig auf.

Making-of: Filmteam von DIE FILMAGENTUR beim Dreh vor Ort
Making-of: Am Drehtag setzen wir die Filmproduktion gemeinsam mit Ihnen und Ihren Mitarbeitenden vor Ort um.

Warum Social-Media-Kommunikation allein nicht ausreicht

Viele Unternehmen setzen in ihrer Kommunikation inzwischen vor allem auf kurze Formate in sozialen Netzwerken, und es liegt nahe zu fragen, ob neben regelmäßigen Beiträgen und Story-Formaten von wenigen Sekunden überhaupt noch ein aufwendiger produzierter, längerer Imagefilm benötigt wird. Wer täglich Inhalte veröffentlicht, Reaktionen auswertet und sich an den Mechanismen der Plattformen orientiert, verliert dabei leicht aus dem Blick, dass sich die Kommunikation eines Unternehmens nicht nur an die bestehende Community richtet. Ein Unternehmen spricht ebenso mit:

  • potenziellen Mitarbeitenden, neuen Lieferanten und Dienstleistern,
  • Journalisten, Investoren und Gesellschaftern,
  • Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik,

die dem Unternehmen in sozialen Netzwerken bislang nicht folgen. Diese Zielgruppen kommen in der Regel nicht über die Freizeitnutzung eines sozialen Netzwerks mit einem Unternehmen in Kontakt, sondern im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, und sie scrollen dafür nicht durch einen Feed, sondern wollen in kurzer Zeit verstehen, wofür ein Unternehmen steht. Neben Produkten und Dienstleistungen interessieren sie sich dabei für Werte, Unternehmenskultur und Standorte sowie für die Probleme, die das Unternehmen für seine Kunden löst. Erwartet wird keine werbliche Präsentation, sondern ein authentischer Einblick in das Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten, und genau diesen Zusammenhang kann ein Imagefilm herstellen, während einzelne Social-Media-Beiträge jeweils nur einen Ausschnitt zeigen.

Beispiel: Unternehmensfilm für FRAISA

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt unser Unternehmensfilm für FRAISA, einen Schweizer Hersteller von Zerspanungswerkzeugen, für den wir an Standorten in der Schweiz, in Deutschland und in Ungarn gedreht haben. Der Film macht die komplexe Wertschöpfungskette des Unternehmens auch für Zielgruppen ohne Vorwissen verständlich, wurde in fünf weitere Sprachen übertragen und wird weltweit eingesetzt, während aus dem bereits beim Dreh mitgedachten Material weitere Teilfilme zu einzelnen Themen entstehen.

Darüber hinaus wirkt ein Imagefilm auch in das Unternehmen hinein: Bei FRAISA wurde der Film erstmals auf einer internen Veranstaltung vor den eigenen Mitarbeitenden gezeigt.

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Die Kurzfassungen für Social Media bleiben damit ein wichtiger Kontaktpunkt, sie entfalten ihre Wirkung aber erst dann vollständig, wenn ein Imagefilm die inhaltliche Grundlage bildet, auf die sie verweisen können.

Making-of: Kamera und Team am Set
Making-of: Bei den Dreharbeiten entstehen neben dem Hauptfilm Aufnahmen, die für weitere Fassungen und Kanäle mitgedacht werden.

Der Imagefilm an den Kontaktpunkten der Customer Journey

Gerade im B2B-Bereich sind Entscheidungsprozesse inhaltlich und zeitlich komplex, sie erstrecken sich über mehrere Phasen und beziehen mehrere Personen ein, wobei bis zu einer konkreten Anfrage in der Regel mehrere Kontakte online und offline nötig sind. An jeder dieser Phasen kann der Imagefilm oder eine daraus abgeleitete Fassung als Kontaktpunkt dienen.

  1. 1

    Ein Bedarf entsteht

    Beim zukünftigen Kunden zeichnet sich intern ein Bedarf ab, etwa durch eine Expansion, eine ausgelastete Anlage oder ein Projekt, für das ein Partner gesucht wird.

    Einsatz des Films

    Aus diesem Bedarf leiten wir in der Konzeption ab, welche Leistungen, Standorte und Kompetenzen der Imagefilm zeigen soll, damit er die Fragen beantwortet, die sich Ihre Zielgruppe zu diesem Zeitpunkt stellt.

  2. 2

    Erste Berührungspunkte

    Ihre zukünftigen Kunden nehmen Ihr Unternehmen häufig zum ersten Mal über Social-Media-Anzeigen, LinkedIn oder eine Fachmesse wahr.

    Einsatz des Films

    Kurzfassungen des Imagefilms werden als Social-Media-Clips im organischen Feed und als Anzeigen ausgespielt oder laufen als Messefilm am Stand, wo sie zugleich als Gesprächsöffner dienen.

  3. 3

    Die Recherche beginnt

    Interessenten suchen über Suchmaschinen und KI-Assistenten nach Lösungen und vergleichen die Websites mehrerer Anbieter.

    Einsatz des Films

    Der Imagefilm auf Ihrer Website zeigt Leistungen, Fertigung und Team in einem Zusammenhang, den ein Text allein kaum herstellen kann, und wird durch Produktfilme und Testimonialfilme mit zufriedenen Kunden ergänzt.

  4. 4

    Wiedererkennung

    Jeder wiedererkannte Kontakt erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen in die engere Auswahl kommt und eine Anfrage erhält.

    Einsatz des Films

    Weil der Imagefilm und seine Ableitungen dieselben Bilder, Personen und Standorte zeigen, erinnert sich der Interessent an Ihr Unternehmen, auch wenn zwischen den einzelnen Kontakten Wochen liegen.

  5. 5

    Kontakt und Beratung

    Der Interessent nimmt Kontakt auf und lässt sich persönlich beraten.

    Einsatz des Films

    Die Langfassung im Vertriebsgespräch oder Online-Termin vermittelt Arbeitsweise, Kapazitäten und Qualitätsanspruch in einer Form, die eine Präsentation allein nicht leistet, und lässt sich ebenso im Foyer oder im Anschluss an ein Gespräch als Link einsetzen.

  6. 6

    Interner Vergleich

    Weitere Entscheider aus Einkauf, Technik oder Geschäftsführung vergleichen die Anbieter, meist ohne eigenes Erstgespräch.

    Einsatz des Films

    Da sich ein Film online leicht weiterleiten und teilen lässt, erhalten alle Beteiligten dieselben Informationen über Ihr Unternehmen, unabhängig davon, wer am ersten Gespräch teilgenommen hat.

  7. 7

    Die Entscheidung

    Den Auftrag erhält in der Regel der Anbieter, der über den gesamten Prozess präsent und nachvollziehbar war.

    Einsatz des Films

    Der Kunde erhält die Leistung, die der Imagefilm zu Beginn vorgestellt hat, und der Film bleibt auch nach Auftragsvergabe Teil der Kommunikation, etwa bei der Einarbeitung neuer Ansprechpartner auf Kundenseite.

Eine Produktion, viele Fassungen

Durch den inhaltlichen Umfang eines Imagefilms entstehen bei den Dreharbeiten zahlreiche Aufnahmen, die über den eigentlichen Film hinaus verwendet werden können. Bei vielen unserer Kunden ist dieses Material der Ausgangspunkt für weitere Filme, die gezielter auf einzelne Themen eingehen, zum Beispiel:

  • Produktfilme und Testimonialfilme mit zufriedenen Kunden,
  • Messetrailer mit Texteinblendungen und Eventfilme,
  • kurze Clips im Hoch- oder Quadratformat für Social Media und Anzeigen,
  • Standbilder aus dem Filmmaterial für Präsentationen, Pressearbeit und Print.

Der Aufwand der Produktion entsteht damit einmalig, während sich aus dem Material über Jahre hinweg Fassungen für die unterschiedlichen Kontaktpunkte ableiten lassen, ohne dass für die weitere Verbreitung nennenswerte Kosten anfallen.

Making-of: Filmschnitt bei DIE FILMAGENTUR
Making-of: Im Schnitt entstehen aus einem Dreh die Haupt- und Kurzfassungen für Website, Vertrieb, Messe und Social Media.

Das Upgrade zur Filmproduktion: Ihr Filmmaterial als Grundlage für KI-gestützte Inhalte

Die Ergebnisse von KI-Werkzeugen sind immer nur so gut wie die Anweisungen, der Kontext und das Material, mit denen sie arbeiten. Wer einem Sprachmodell oder einem Videogenerator nur einen kurzen Prompt gibt, erhält Ergebnisse, die auf Wahrscheinlichkeiten beruhen und deshalb austauschbar wirken. Werden die Werkzeuge dagegen mit klaren Anweisungen, ausreichend Kontext und hochwertigem Ausgangsmaterial versorgt, also mit professionell gedrehten Aufnahmen, Interviews, Fotos, Transkripten und verbindlichen Gestaltungsvorgaben, steigt die Qualität der Ergebnisse deutlich, weil die KI nicht mehr erfinden muss, sondern auf vorhandene und geprüfte Inhalte zurückgreift.

Genau dieses Material entsteht in einer professionellen Filmproduktion. Hinzu kommt ein Findungsprozess, der in jedem unserer Projekte steckt: In Vorgesprächen, Konzeption, Interviews und Dreh klären wir gemeinsam mit unseren Auftraggebern, wofür ein Unternehmen steht, was es von seinen Wettbewerbern unterscheidet und welche Botschaften bei welcher Zielgruppe ankommen sollen. Diese Erkenntnisse sind für die spätere Weiterverarbeitung mindestens so wertvoll wie die Aufnahmen selbst, weil sie einer KI den Kontext liefern, den sie aus einem Prompt allein nicht ableiten kann.

Deshalb endet eine Produktion bei uns auf Wunsch nicht mit der Abnahme des fertigen Imagefilms. Als Upgrade zur klassischen Filmproduktion bereiten wir das gesamte Material so auf, dass Ihre Teams in Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Social Media es auch nach dem Projekt schnell und eigenständig weiterverarbeiten können, etwa für neue Kurzclips, Beiträge, Präsentationen oder KI-gestützte Varianten, die auf echten Bildern und abgestimmten Botschaften beruhen.

  1. 1 Schritt 1: Konzeption

    Konzeption für einen professionellen Dreh

    In Vorgesprächen und Workshops erarbeiten wir Ziele, Zielgruppen und Kernbotschaften und legen fest, welche Motive, Personen und Formate gedreht werden.

    Ergebnis
    • Kernbotschaften
    • Zielgruppen
    • Drehbuch
  2. 2 Schritt 2: Dreh vor Ort

    Filmproduktion mit echten Menschen und Orten

    Wir drehen Interviews, Arbeitsabläufe, Produkte und Standorte mit professioneller Kamera, Licht und Ton, zusätzlich in Formaten, die über den Hauptfilm hinaus genutzt werden.

    Ergebnis
    • Filmmaterial
    • Interviews
    • Fotos
    • Hochformat
  3. 3 Schritt 3: Schnitt

    Schnitt des Hauptfilms

    Aus dem Material entsteht der Hauptfilm, etwa ein Imagefilm oder ein Recruitingfilm, mit Farbkorrektur, Musik, Sprecher und Grafiken im Corporate Design.

    Ergebnis
    • Imagefilm
    • Recruitingfilm
    • Styleguide
  4. 4 Schritt 4: KI-Projekt

    Aufbereitung für die Arbeit mit KI

    Wir sortieren und verschlagworten das Material, erstellen Transkripte und fassen die Erkenntnisse aus Konzeption und Interviews in einem Kontextdokument zusammen, das Ihre Teams als Grundlage für Prompts und weitere Inhalte verwenden können.

    Ergebnis
    • Mediathek
    • Transkripte
    • Kontextdokument
    • Einweisung

Der Imagefilm bleibt damit auch im KI-Umfeld die Basis Ihrer Kommunikation: Er liefert die Bilder, die Stimmen und die abgestimmten Inhalte, auf die KI-Werkzeuge zugreifen, statt beliebige Motive zu erzeugen. Mehr dazu, wie wir KI in der Filmproduktion einsetzen, lesen Sie auf unserer Seite AI und KI-Film.

Langfristig aktuell

Weil die Unternehmenskommunikation zunehmend online stattfindet, journalistische Gatekeeper an Bedeutung verlieren und Meinungsbildung immer häufiger in digitalen Kanälen erfolgt, benötigen Unternehmen Inhalte, die ihre Zielgruppen direkt erreichen und sich leicht verbreiten lassen. Damit sich die Investition in einen Imagefilm über einen möglichst langen Zeitraum auszahlt, sollte er auch dann nutzbar bleiben, wenn sich Fakten, Personen, Produkte oder Prozesse verändern.

Als Filmagentur können wir neue Informationen ohne größeren Mehraufwand im bestehenden Imagefilm austauschen oder ergänzen, sodass der Film und alle daraus abgeleiteten Fassungen langfristig auf dem aktuellen Stand bleiben. Mehr zur Nutzung von Bewegtbild im Vergleich zu Print finden Sie in unserem Bereich Statistik, die Wege der Verbreitung beschreiben wir unter Videomarketing.

Ihre Anfrage für einen Imagefilm

Mit den folgenden Fragen können wir einschätzen, welcher Umfang für Ihren Imagefilm sinnvoll ist und welche Fassungen für Ihre Kontaktpunkte benötigt werden. Fragen, die Sie noch nicht beantworten können, lassen Sie einfach offen, wir klären sie gern in einem kostenlosen Erstgespräch. Eine ausführliche Fassung mit allen Punkten einer Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem Leitfaden zur Ausschreibung einer Filmproduktion.

  1. 1Unternehmen und Anlass

  2. 2Ziel des Films

    Was soll der Film erreichen?

  3. 3Zielgruppe

    Vorwissen der Zielgruppe

  4. 4Kernbotschaft und Inhalte

  5. 5Filmtyp und Fassungen

    Filmtyp

  6. 6Drehorte und Drehtage

    Geschätzte Drehtage

  7. 7Kontaktpunkte und Kanäle

    Wo soll der Film eingesetzt werden?

    Bildformate

  8. 8Budget und Termin

  9. ✓Ihre Kontaktdaten

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