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Industrie- und Handelskammern, Ministerien, Landesbehörden, Förderbanken und Verbände zeichnen jedes Jahr Unternehmen, Gründerinnen und Gründer, Startups und geförderte Projekte aus, und in den meisten Fällen steht am Ende des Wettbewerbs eine Veranstaltung, auf der die Preisträger vor Publikum, Presse und Vertretern aus Politik und Wirtschaft vorgestellt werden. Für diese Vorstellung haben sich kurze Porträtfilme etabliert, die zeigen, was ein Jurybericht oder eine Laudatio nur beschreibt.

Ein guter Porträtfilm zeigt in wenigen Minuten die Menschen im Unternehmen, die Produkte, die Werkhalle oder das Labor und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung. Als Agentur für Imagefilme produzieren wir solche Filmserien für öffentliche Auftraggeber und Verbände und haben dabei die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der Filme weniger vom Budget abhängt als von der Frage, wie gut die Produktion vorbereitet ist, bevor feststeht, welche Unternehmen ausgezeichnet werden.

Fünf Einsatzwege für die Filme zum Wettbewerb

Ein Porträtfilm, der für die Preisverleihung produziert wird, lässt sich weit über den Abend der Veranstaltung hinaus nutzen, sowohl vom Auslober des Wettbewerbs als auch vom ausgezeichneten Unternehmen. Wenn diese Einsatzwege bereits bei der Konzeption feststehen, ergeben sich daraus Länge, Bildformate, Untertitel und die Zahl der benötigten Schnittfassungen.

1

Höhepunkt der Preisverleihung

Der Film stellt den Preisträger unmittelbar vor der Übergabe der Auszeichnung vor und ersetzt oder ergänzt die Laudatio.

  • Einspieler auf der Bühnenleinwand
  • Überleitung zu Laudatio und Gespräch
  • Fassung für Livestream und Aufzeichnung
2

Film als Teil des Preises

Das ausgezeichnete Unternehmen erhält den fertigen Film und kann ihn für das eigene Marketing, im Vertrieb oder im Recruiting einsetzen.

  • Nutzungsrechte für das Unternehmen
  • Fassung mit und ohne Wettbewerbsbezug
  • Einsatz auf Website, Messe und LinkedIn
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Nachberichterstattung auf Social Media

Nach der Verleihung berichten Auslober und Preisträger über den Wettbewerb, wofür kurze Clips im passenden Format benötigt werden.

  • Clips im Format 9:16 und 1:1
  • Statements der Preisträger
  • Untertitel für die Wiedergabe ohne Ton
4

Rückblick auf der Eventseite

Auf der Website des Wettbewerbs dokumentieren die Filme die Preisträger eines Jahrgangs und bleiben als Archiv dauerhaft abrufbar.

  • Porträtfilme aller Preisträger
  • Rückblick auf die Veranstaltung
  • barrierefreie Fassungen für Behörden
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Film über die Filmproduktion

Auf der Veranstaltung selbst entsteht ein zusätzlicher Film, der künftigen Bewerbern zeigt, was sie bei einer Auszeichnung und beim Dreh erwartet.

  • Eindrücke von Dreh und Verleihung
  • Erfahrungen der Preisträger
  • Einsatz in der nächsten Ausschreibung

Der fünfte Einsatzweg wird häufig unterschätzt, obwohl er dem Auslober in der nächsten Wettbewerbsrunde unmittelbar nützt. Viele Unternehmen, insbesondere Gründerinnen und Gründer oder kleinere Mittelständler, haben noch nie mit einem Filmteam gearbeitet und wissen nicht, welcher Aufwand mit einem Dreh verbunden ist. Ein Film, in dem Preisträger erzählen, wie der Drehtag abgelaufen ist, wie viel Zeit sie dafür eingeplant haben und wie sie den fertigen Film heute nutzen, beantwortet diese Fragen und kann in der nächsten Ausschreibung, auf der Bewerbungsseite und in den Kanälen der Kammer oder des Ministeriums eingesetzt werden.

Beispiel: Filmserie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben wir im Sommer 2026 ausgezeichnete Unternehmen in ganz Deutschland besucht und Porträtfilme gedreht, die anschließend beim Innovationstag Mittelstand 2026 in Berlin gezeigt wurden. Wir haben die gesamte Produktion übernommen, von der Konzeption über die Abstimmung mit den Protagonisten und das Briefing der Interviewpartner bis zum Dreh vor Ort bei den Unternehmen und zur termingerechten Fertigstellung im Schnitt. Zusätzlich haben wir einen Eventfilm produziert, der über den Innovationstag selbst berichtet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Referenz zur Filmserie für das BMWE.

Die Herausforderung solcher Porträtfilme liegt darin, dass in einem Film von wenigen Minuten mehrere Themen gleichzeitig Platz finden müssen, und dass politische Kommunikation anderen Regeln folgt als klassische Werbung, etwa im Hinblick auf Neutralität und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Öffentlichkeitsarbeit von Ministerien.

Themen, die ein Porträtfilm für einen Förderwettbewerb abdecken muss:

  • die innovative Idee
  • das Unternehmen selbst
  • Zusammenhang und Mehrwert der Förderung
  • Ausblick nach der Förderung
  • ein persönlicher Zugang zu den Protagonisten
Porträtfilm aus der Filmserie zum ZIM für das BMWE
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Weiterer Porträtfilm aus der Filmserie zum ZIM für das BMWE
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Eventfilm zum Innovationstag Mittelstand 2026 in Berlin
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Die kurze Zeit zwischen Juryentscheidung und Preisverleihung

Bei fast allen Wettbewerben liegt zwischen der Entscheidung der Jury und dem Termin der Preisverleihung nur wenig Zeit, häufig nicht mehr als vier bis acht Wochen. In diesem Zeitraum müssen die Unternehmen informiert, Drehtermine vereinbart, Interviewpartner vorbereitet, die Filme gedreht und geschnitten und die Fassungen von Auslober und Unternehmen freigegeben werden, während der Termin der Veranstaltung feststeht und nicht verschoben werden kann. Eine Filmproduktion, die erst mit der Juryentscheidung beginnt, gerät unter diesen Bedingungen fast zwangsläufig unter Zeitdruck, der sich auf die Vorbereitung der Protagonisten und die Sorgfalt im Schnitt auswirkt.

Wir teilen die Produktion deshalb in zwei Abschnitte auf: Alles, was unabhängig von den konkreten Preisträgern ist, wird vor der Juryentscheidung gemeinsam mit dem Auslober erarbeitet und freigegeben, sodass nach der Entscheidung nur noch die Arbeiten anfallen, die tatsächlich vom jeweiligen Unternehmen abhängen. Zum Zeitpunkt, an dem feststeht, welche Unternehmen im Film gezeigt werden, liegen Konzept, Gestaltung und Ablauf bereits vor, und die einzelnen Schritte können ohne Abstimmungsschleifen ineinandergreifen.

vor der Juryentscheidung

Rahmen festlegen

  • Rahmenkonzept und Dramaturgie für alle Filme der Serie
  • Interviewleitfaden mit festen Kernfragen zu Idee, Unternehmen und Förderung
  • Gestaltung von Titeln, Einblendungen und Logo-Animation des Wettbewerbs
  • Musik mit Nutzungsrechten für Auslober und Preisträger
  • Freigabeprozess mit Zuständigkeiten und festen Rückmeldefristen
  • Vorlagen für Drehgenehmigung und Einverständniserklärungen
  • Reservierung der Drehteams im voraussichtlichen Zeitraum
nach der Juryentscheidung

Porträts umsetzen

  • Kontaktaufnahme mit den Preisträgern innerhalb weniger Tage
  • Vorgespräch per Video und Auswahl der Drehmotive
  • Briefing der Interviewpartner auf Grundlage des Leitfadens
  • Dreh vor Ort, in der Regel ein Drehtag pro Unternehmen
  • Schnitt nach der freigegebenen Dramaturgie
  • Freigabe durch Auslober und Unternehmen in einer Runde
  • Abnahme der Abspielfassungen mit der Veranstaltungstechnik
nach der Verleihung

Filme weiter nutzen

  • Rückblick auf die Veranstaltung für Website und Presse
  • Clips für Social Media in den benötigten Formaten
  • Übergabe der Filme und Nutzungsrechte an die Preisträger
  • Fassungen ohne Wettbewerbsbezug für das Unternehmensmarketing
  • Film über die Produktion für die nächste Ausschreibung

Vertraulichkeit bis zur Preisverleihung

Bei vielen Wettbewerben sollen die Preisträger oder die Platzierungen erst auf der Veranstaltung bekannt gegeben werden. In diesem Fall drehen wir bei allen Finalisten oder Nominierten und zeigen auf der Veranstaltung nur die Filme der ausgezeichneten Unternehmen, oder wir stellen in einem gemeinsamen Film alle Nominierten vor, deren Platzierung erst auf der Bühne verkündet wird. Gegenüber den Unternehmen kommunizieren wir den Dreh als Teil der Nominierung, sodass die Entscheidung der Jury bis zum Abend der Verleihung vertraulich bleibt.

Ein einheitlicher Rahmen für unterschiedliche Unternehmen

Die Preisträger eines Wettbewerbs unterscheiden sich häufig stark, etwa ein Startup mit drei Mitarbeitenden in einem Gründerzentrum neben einem Maschinenbauunternehmen mit eigener Fertigung. Damit die Filme dennoch als Serie erkennbar sind und auf der Veranstaltung gleich gewichtet wirken, legen wir vorab eine einheitliche Länge, einen gemeinsamen Aufbau und eine gemeinsame Gestaltung fest. Innerhalb dieses Rahmens richtet sich die Bildsprache nach dem jeweiligen Unternehmen, sodass ein Softwareprodukt anders gezeigt wird als eine Produktionsanlage, ohne dass ein Film gegenüber den anderen hervorgehoben wird.

Wenn der Film als Teil des Preises an das Unternehmen übergeben wird, sollten die Nutzungsrechte an Musik, Sprecher und Bildmaterial von Beginn an so vereinbart werden, dass das Unternehmen den Film ohne zusätzliche Lizenzkosten in seinen eigenen Kanälen einsetzen kann. Ebenso ist vorab zu klären, ob und in welcher Form Logo und Name des Auslobers in der Fassung des Unternehmens erscheinen dürfen.

Öffentliche Auftraggeber und Vergabe

Für Kammern, Ministerien und Landesbehörden gelten bei Filmen besondere Anforderungen, darunter eine sachliche Darstellung ohne werbliche Überhöhung, mehrstufige Abstimmungsprozesse, die Vorgaben zur barrierefreien Kommunikation mit Untertiteln, Audiodeskription oder Fassungen in Leichter Sprache sowie in vielen Fällen ein förmliches Vergabeverfahren. Für Wettbewerbe, die jährlich stattfinden, bietet sich ein Rahmenvertrag über mehrere Jahrgänge an, weil Gestaltung, Musik und Abläufe dann nur einmal entwickelt werden müssen und die Vorbereitung für den nächsten Jahrgang frühzeitig beginnen kann. Hinweise zur Ausschreibung finden Sie in unserem Leitfaden zur Ausschreibung von Videoproduktionen, Referenzen aus der politischen Kommunikation auf unserer Seite mit Beispielen für PR-Filme.

Häufige Fragen zu Filmen für Preisverleihungen

Wie lang sollte ein Porträtfilm für eine Preisverleihung sein?

Auf der Veranstaltung haben sich Porträtfilme von etwa zwei bis drei Minuten bewährt, weil mehrere Preisträger nacheinander vorgestellt werden und das Programm zeitlich begrenzt ist. Für Social Media empfehlen wir zusätzliche Clips von 30 bis 60 Sekunden, für die Eventseite und die Nutzung durch das Unternehmen kann die Fassung der Veranstaltung übernommen oder leicht angepasst werden.

Wie viel Zeit muss ein ausgezeichnetes Unternehmen für den Dreh einplanen?

Für das Vorgespräch per Video werden etwa 30 bis 60 Minuten benötigt, der Dreh vor Ort dauert in der Regel einen Tag, wobei die Interviewpartner meist nur für einen Teil davon zur Verfügung stehen müssen. Hinzu kommt die Durchsicht der Schnittfassung, die über eine passwortgeschützte Seite erfolgt.

Wann sollte die Planung der Filme beginnen?

Wir empfehlen, die Filmproduktion etwa drei bis vier Monate vor der Preisverleihung zu beauftragen, damit Rahmenkonzept, Gestaltung und Freigabeprozess vor der Juryentscheidung abgeschlossen sind. Ist ein Vergabeverfahren erforderlich, sollte entsprechend früher begonnen werden.

Was kostet eine Filmserie für einen Wettbewerb?

Die Kosten hängen von der Zahl der Preisträger, der Lage der Drehorte, der Zahl der Fassungen und Formate sowie von zusätzlichen Leistungen wie dem Eventfilm ab. Bei einer Serie sinkt der Aufwand pro Film, weil Konzept, Gestaltung und Musik nur einmal entwickelt werden. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zu Kosten und Preisen.

Können die Preisträger ihren Film später selbst nutzen?

Ja, sofern das bei der Beauftragung berücksichtigt wird. Wir vereinbaren die Nutzungsrechte an Musik und Bildmaterial so, dass auch die Unternehmen den Film einsetzen können, und liefern auf Wunsch eine Fassung, in der der Bezug zum Wettbewerb gekürzt ist und die als regulärer Unternehmensfilm verwendet werden kann.

Sie planen einen Wettbewerb oder eine Preisverleihung?

Wir beraten Sie in den ersten Schritten kostenlos, entwickeln gemeinsam mit Ihnen den Ablauf von der Juryentscheidung bis zur Veranstaltung und erstellen eine modulare Kalkulation für Porträtfilme, Eventfilm und Social-Media-Formate.

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