Video-Styleguide: Design Guides für Bewegtbildinhalte

Unternehmen veröffentlichen heute deutlich mehr Videos als noch vor wenigen Jahren, und diese Videos entstehen längst nicht mehr nur in einer einzigen Produktion. Wir entwickeln für Unternehmen einen Video-Styleguide, der alle Inhalte in einen gemeinsamen gestalterischen und akustischen Rahmen stellt, und liefern dazu die konkreten Vorlagen sowie eine Dokumentation, mit der auch andere Produktionsfirmen arbeiten können.

Warum ein einheitliches Erscheinungsbild im Video notwendig ist

Videos eines Unternehmens stammen heute meist aus sehr unterschiedlichen Quellen:

  • Filme, die eine beauftragte Filmproduktion konzipiert und dreht
  • Inhalte, die intern im Marketing oder in der Kommunikationsabteilung geschnitten werden
  • Material, das Partner, Händler oder Dienstleister zuliefern
  • Aufnahmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs mit dem Smartphone machen, etwa auf Messen, bei Kunden oder auf Baustellen

Zielgruppen sehen online täglich eine große Menge an Videoinhalten, meist im Feed zwischen anderen Beiträgen und oft ohne Ton. Die Inhalte werden zwar gesehen, der Absender wird aber häufig nicht mehr wahrgenommen, weil jedes Video vom eigentlich eigenen Unternehmen anders aussieht und anders klingt. Wenn ein Produktfilm eine andere Schrift verwendet als das Recruitingvideo, wenn die Bauchbinden im Messevideo anders gestaltet sind als im Interview und wenn ein selbst gedrehter Clip ganz ohne Logo endet, entsteht kein zusammenhängendes hochwertiges Bild der Marke, und die Investition in einzelne Filme zahlt nur begrenzt auf die Wiedererkennung ein. Die Werbewirkung geht massiv verloren. 

Unser Video-Styleguide sorgt dafür, dass unabhängig von Quelle, Budget und Produktionsweg jedes Video als Teil derselben Marke erkennbar ist. Das betrifft die sichtbaren Elemente wie Logo, Typografie, Farben und Einblendungen, aber ebenso die akustische Ebene, denn ein wiederkehrender Sound wird oft schneller mit einem Absender verbunden als ein Bild. Aus diesem Grund entwickeln wir neben dem Designrahmen auch das passende Sounddesign.

Ein Rahmen für alle Videos eines Unternehmens

Videos aus unterschiedlichen Quellen werden durch den Video-Styleguide gestalterisch und akustisch zusammengeführt, sodass der Absender in jedem Film erkennbar bleibt.

Eigene Filmproduktionen Intern geschnittene Inhalte Zugeliefertes Material Aufnahmen von Mitarbeitenden

Video-Styleguide

Abgeleitet aus Markenkern, Werten, Formen und Erkennungszeichen des Unternehmens.

DesignrahmenSounddesign

Erkennbarer Absender

Einheitliches Erscheinungsbild in allen Kanälen, vom Imagefilm bis zum Social-Media-Clip.

Die Elemente im Überblick

Intro und Outro

Opener und Closer mit Logo, Claim und Soundeffekt

Logo-Animation

Standard, Produktfilm und Hochformat

Bauchbinden

Links und rechts, Langtext, transparent, Hochformat

Titel

Ein- bis dreizeilig, mit oder ohne Unterüberschrift

Slogan

Einblendung im Standard- und Hochformat

Bildunterschriften

Linker oder unterer Bildrand, Variante für Produktfilme

Hochformat 9:16

Eigene Fassungen für Social Media

Sounddesign

Wiedererkennbarer Markensound in mehreren Varianten

Struktur und Dramaturgie

BegrüßungHauptteilCall-to-Action

Alle Festlegungen werden in einer schriftlichen Dokumentation zusammengefasst, die an andere Filmproduktionen, Agenturen und interne Teams weitergegeben werden kann.

Von der klassischen Markenführung zum Bewegtbild

Die meisten Unternehmen verfügen über ein Corporate Design, das für Print, Website und Präsentationen entwickelt wurde. Im Bewegtbild entstehen jedoch Fragen, die ein statisches Designhandbuch nicht beantwortet: Wie bewegt sich ein Logo, in welchem Tempo erscheinen Texte, wie lange bleibt eine Einblendung stehen, und wie klingt die Marke?

Am Anfang unserer Arbeit steht deshalb die konzeptionelle Übersetzung des bestehenden Markenauftritts in Bewegung und Ton. In einem Kick-off-Gespräch und einer Analyse des Wettbewerbs klären wir unter anderem:

  • wie sich die Marke anfühlt und was ihren Kern ausmacht
  • welche emotionale Wirkung sie erzielen soll
  • woher Formen und Bewegungen kommen können, etwa aus dem Logo, den Produkten oder der Arbeitsweise des Unternehmens
  • welche Werte, Erkennungszeichen und Alleinstellungsmerkmale sich im Video sichtbar und hörbar machen lassen

Jede gestalterische Entscheidung wird dabei argumentativ begründet, damit sie im Unternehmen nachvollziehbar ist und auch bei späteren Projekten Bestand hat.

Was wir konkret liefern

Auf Grundlage des Konzepts gestalten und animieren wir alle Elemente, die in den Videos des Unternehmens wiederkehrend eingesetzt werden. Die einzelnen Elemente entstehen dabei jeweils in mehreren Varianten, damit sie für unterschiedliche Filmtypen und Formate passen.

Intro und Outro: Standardisierte Video-Opener und -Closer mit animiertem Logo, Claim und Soundeffekt, wobei wir für den Sound mehrere Varianten zur Auswahl vorlegen.

Logo-Animation: Farbige Standardversion, eigene Variante für Produktfilme und Version im Hochformat 9:16 für Social Media.

Bauchbinden: Varianten für die linke und rechte Bildseite, eine Version für längere Texte, eine Fassung mit transparentem Hintergrund, etwa für Recruitingfilme, sowie eine Version im Hochformat.

Titel: Ein-, zwei- und dreizeilige Titeltafeln, mit und ohne Unterüberschrift, eigene Farbvarianten für bestimmte Filmtypen wie Produktfilme sowie Fassungen im Hochformat.

Slogan: Animierte Slogan-Einblendung im Standard- und im Hochformat.

Bildunterschriften: Standardposition am linken Bildrand, eine Variante für Produktfilme und optional eine Platzierung am unteren Bildrand.

Die Nutzungsrechte an allen Elementen werden zeitlich und örtlich unbefristet übertragen.

Dokumentation zur Weitergabe an andere Produktionen

Ein Styleguide erfüllt seinen Zweck nur, wenn er auch von Dritten angewendet werden kann. Deshalb fassen wir alle Festlegungen in einer schriftlichen Dokumentation zusammen, die das Unternehmen an andere Filmproduktionen, Agenturen oder interne Teams weitergeben kann. Sie beschreibt:

  • welche Elemente es gibt und in welchen Varianten sie vorliegen
  • wann welche Variante eingesetzt wird
  • wie Schrift, Farben, Animation und Sound zu verwenden sind

So bleibt das Erscheinungsbild auch dann einheitlich, wenn Videos von verschiedenen Dienstleistern oder von Mitarbeitenden selbst erstellt werden, und das Unternehmen ist bei der Vergabe künftiger Produktionen nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden.

 

 

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