Für 2019: Die 8 besten Beispiele für gute Imagefilme

Bei der Suche nach Ideen und Konzepten von neuen Imagefilmen, hilft es, wenn man erst einmal Beispiele von Imagefilmen anschaut, um abzuklären, welcher Filmtyp, Idee und Inhalt zur eigenen Imagefilmproduktion passen könnte. Sehen Sie hier einige Beispiele, die wir selbst produziert haben und die wir für Sie ähnlich auch produzieren können. Lesen Sie gern hier mehr zu unseren Preisen und hier zur Konzeption.


Beispiel Imagefilm 1: Szenisch fiktionaler Imagefilm mit Schauspielern und Drehbuch

Für die Initiative Pro Recyclingpapier aus Berlin haben wir einen Kampagnen-Film produziert, der den Zuschauer zum Umdenken bewegen soll: Würden mehr Unternehmen statt hochweißen Papier Recyclingpapier mit dem Blauen Engel einsetzten, würde das einen erheblichen Beitrag zur Reduktion von Energie- und Wasserverbräuchen leisten. Unternehmen warten heute mit umfangreichen Konzepten zum Schutz der Umwelt auf, drucken diese Konzepte aber auf umweltschädliches hochweißes Papier. Ein Wiederspruch in sich. Wir haben die großartige Aufgabe bekommen diese Thematik in einem szenisch fiktionalen und hochemotionalen Film zu verpacken. Das könnte man in einem klassischen informativen Imagefilm machen, bei dem sachlich harte Fakten aufgezeigt werden. Wir haben uns aber für einen Storytelling-Ansatz entschieden. Mit dem kommen wir am nächsten an die Lebenswelt der Zuschauer. Wir haben anschließend zum vorgegenen Preis Umsetzungsideen entwickelt, das Drehbuch geschrieben, die Charaktere im Film geschaffen und geformt, Drehorte gesucht, Schauspieler gecastet, den Dreh komplett umgesetzt, geschnitten, vertont und natürlich Farb-Korrigiert. Mit dem Ergebnis sind wir hoch-zufrieden. Denn der Film schafft einen schwierigen Spagat: einerseits ist er ein dynamischer schneller Film als Kammerspiel zwischen zwei Führungskräften in einem Unternehmen. Zum anderen ist er ein unterhaltsamer Spot, der komplexe Zusammenhänge vermittelt und Bedenken, die in Unternehmen gegenüber grauem Recyclingpapier vorgetragen werden, entkräftet. Der Film gibt engagierten Mitarbeitern somit auch gute Argumente an die Hand, um für Akzeptanz in Unternehmen zu werben. Zum Ende des Films wartet die Geschichte noch mit einer echten Pointe auf. Der Zuschauer bekommt einen „richtigen“ Film und nicht „nur“ einen schwachen Spot, bei dem er die Werbebotschaften vorgesetzt bekommt.

 

 


Beispiel Imagefilm 2: Imagefilm für einen Bundesverband

Für den BDD in Berlin haben wir einen umfassenden Imagefilm gedreht, bei dem die Arbeit des Verbandes gezeigt werden. Der Film soll vor allem zukünftige Mitglieder ansprechen und Gründe aufzeigen, warum es sich lohnt im BDD Mitglied zu sein. Der BDD ist der führende Verband für den Direktvertrieb. Unternehmen, wie Vorwerk, Bofrost, LR Health & Beauty und das junge Unternehmen Pippa&Jean sind Mitglieder im Verband. Der Gründer von Pippa&Jean ist auch das Testimonial in unserem Film. Anstelle eines klassischen Interviews hören wir seine persönliche Geschichte aus dem Off. So wird im Trend moderner Imagefilmproduktionen kein klassisches Interview mehr gezeigt, wenn Personen zu Wort kommen. Um die proträtierte Persönlichkeit trotzdem im Film näher kennen zu lernen, wird der Text aus dem Off nicht von irgendeinem professionellen Sprecher gesprochen, sondern vom Protagonisten selbst. Wir als Filmproduktionsfirma haben in enger Abstimmung mit dem BDD um die Konzeption, Drehorganisation, Filmdreh, Schnitt, Vertonungen und Animationen gekümmert. Um Alleinstellungsmerkmale des BDD nochmal optisch klar hervorzuheben, gibt es innerhalb Kameratrackinganimationen, die mit den Inhalten im Film direkt verknüpft sind. Einen ähnlichen Film haben wir hier für die Sächsische Landesärztekammer produziert.

 

 


Beispiel Imagefilm 3: Unternehmensfilm mit dem ganz besonderen Sound

Die Filmagentur produzierte einen Industriefilm für den Metallbauer Käppler & Pausch. Bei der Konzeption von Industriefilmen stellt sich immer die Frage, wie bildlich etwas dargestellt werden soll, das in nahezu jeder Industriehalle gleich aussieht. Wir haben mit gezielten Kameraperspektiven, einem ungewöhnlichen Filmschnitt, CAD-Modellen als 3D-Animation und einem ganz besonders eindrucksvollen Sound versucht, die Corporate Identity "Ein Unternehmen mit Ecken und Kanten" filmisch zu interpretieren. Das Besondere: Für die GEMA-freie Musik wurden Geräusche der Maschinen durch unser Soundtrackstudio als Instrumente eingesetzt.

 

 

 


Beispiel Imagefilm 4:Tourismusfilm zur Standortkommunikation

In den letzten Jahren hat sich die Produktion von Bewegtbild als Kommunikationsinstrument auf sehr viele Kommunikationsbereiche massiv ausgeweitet. Ein Anwendungsgebiet, das aber schon immer durch Bewegtbild vorgestellt wurde, ist das Tourismusmarketing und allgemein die Standortkommunikation. Der Grund dafür ist ganz einfach: es gibt viel sichtbares, dass filmisch in jedem Budgetrahmen einer breiten Öffentlichkeit gezeigt kann.

 

Durch Drohnenflüge und Zeitrafferaufnahmen sind weitere Gestaltungsmöglichkeiten in den letzten Jahren hinzugekommen. Die klassische Darstellungsform ist hier aber eher der fiktionale Imagefilm, bei dem eine einprägsame interessante Geschichte erzählt wird. Wir haben für die Stadt Dresden als Bewegtbildagentur so eine Geschichte geschrieben und so zur Bewerbung des Dresdner Strizelmarktes einen Imagefilm produziert. Mit ordentlichen Zugriffszahlen, ist der Film nun passend zur Jahreszeit online. Der Film gewinnt auf der ITB 2015 in Berlin die Auszeichnung "Exzellent" beim Goldenen Stadttor. 

 

 

Die Vielfalt von Ansätzen bei der Produktion von Bewegtbild in der Standortkommunikation ist natürlich riesig. Das zeigt dieses ganz andere Beispiel von uns, das gezielt auf negative Images eingeht: 

 

 


Imagefilm Beispiel 5: Erklärfilm zu Industrie 4.0 und Digitalisierung

Für EVONIK in Essen haben wir diesen Unternehmensfilm zum Thema Industrie 4.0 und Digitaliserung von der Idee bis zur Fertigstellung produziert. Er beschreibt die zukünftigen Arbeitsprozesse bei der Wartung und Instandhaltung von Chemie-Anlagen. Nach einer Konzeptionsphase zur Planung des typischen Arbeits- und Filmablaufs drehten wir einen Film, der mit vielen Animationen die Arbeit der Zukunft in der Chemiebranche bei EVONIK zeigt. Fernwartung, VR- und Datenbrillen, 3D-Druck, Datenmanagement, Scan der Persönlichen Schutzausrüstung usw. finden hier Anwendung. Das Ziel war dabei kein schneller Trailer, sondern ein fast dokumentarischer Informationsfilm, der auch der internen Zielgruppe verständlich zeigt, wie Prozesse in Zukunft aussehen könnten. Übrigens: die allem vorausgehende Film-Konzeption im Rahmen von Workshops, in einem möglichst interdisziplinären und unter unserer Moderation stehenden Mitarbeiter-Team, kann ein sehr wertvoller Teil im Ideenfindungsprozess sein. Denn durch die detaillierte, gemeinschaftliche Planung der konkreten Filmszenen beantworten sich schon viele ganz praktische Fragen, die einem sonst erst in der konkreten Umsetzung aufgefallen (oder „auf-die-Füße-gefallen“) wären.

 

 


Imagefilm Beispiel 6: Imagefilme für die Premiummarke Glashütte Original

Für GLASHÜTTE ORIGINAL haben wir einen Imagefilm in Toronto und Glashütte produziert. 20 Freunde der Marke waren eingeladen Filme über ihre eigene Sicht auf die Uhrenmarke zu entwickeln. Ausgewählt wurden von Glashütte Original fünf Konzepte. Wir flogen mit Team und eigener Filmtechnik nach Toronto um eine ganz besondere persönliche Geschichte zu verfilmen. Veröffentlich wurde der Film dann erstmals im Rahmen einer echten Kinopremiere während der Berlinale 2015. Die Filme wurden unter anderem im Forbes-Magazin besprochen.

 


Beispiel 7: klassischer Ansatz für Würth

 Die WÜRTH Gruppe beauftragte uns 2018, ein Firmenvideo über ihr hauseigenes Prüflabor zu drehen. In diesem Labor werden eigene und fremde Produkte mit Hilfe aufwendiger Test hinsichtlich ihrer Qualität untersucht. Dazu gehören zum Beispiel Reibwert-, Härte und Zugprüfungen oder Korrosionstests und Materialanalysen. Natürlich sind die Leistungen eines solchen Labors nur für informierte Kunden aus dem B-to-B-Bereich interessant, weshalb wir uns bei der Machart des Video für einen sehr klassischen, faktenbasierten Ansatz entschieden haben: chronologisch werden im Bild die einzelnen Prüfverfahren gezeigt, während ein seriöser Offsprecher die Leistungen des Labors unaufgeregt erklärt. Diese Art der Inszenierung ist natürlich kein kreativer Aufreger, aber für eine derart kritische und informierte Zielgruppe oft am geeignetsten. Denn die überzeugt man nicht durch Emotionen und Übertreibungen, sondern eben durch klare Fakten. Damit das ganze trotzdem nicht zu trocken wirkt, wählten wir eine relativ hohe, sich an der mitreißenden Musik orientierende Schnittgeschwindigkeit und achteten schon beim Dreh auf viel visuelle Abwechslung durch Kamerafahrten, interessante Lichtsituationen, Makro-Aufnahmen, Zeitlupen und eine hochklassige Farbkorrektur. Der Film kam beim Auftraggeber sehr gut an und wird seitdem aktiv in der Kundenakquise genutzt.

 

 


Beispiel 8: Humor, Witz und Authentizität für den Mittelstand

Es ist Zeit für einen Imagefilm dachte sich die Geschäftsführung von dem mittelständigen Ingenieurbüros und beauftragte uns, in drei Drehtagen die Essenz des Unternehmens einzufangen. Die Essenz des Unternehmens? Genau, denn die IGC wollte keinen klassischen Imagefilm, sondern etwas ganz Besonderes: wir sollten die Atmosphäre im Unternehmen, die Stimmung der Mitarbeiter, die Arbeitsmotivation abbilden – und zwar ohne den üblichen Imagefilmsprech, sondern ganz authentisch, kurz und humorvoll.

 

Obwohl dieses Wort bei den meisten Briefings inzwischen zu einer leeren Floskel geworden ist und „authentisch“ oft nur bedeutet, dass nicht die IST- sondern nur die SOLL-Atmosphäre abgebildet werden darf, eröffneten sich uns bei der IGC ganz andere Möglichkeiten!

 

Denn dieses Unternehmen ist ein Arbeitgeber wie aus den Bilderbuch, es ist, wie die Geschäftsführer selber bemerken, für die Mitarbeiter da und nicht andersrum. Das zeigt sich durch eine lockere, freundliche Atmosphäre, viele gemeinsame Freizeitmöglichkeiten, einen großen Sportraum, zwei Umkleiden inklusive Duschen, kostenfreie Massagen, Yoga- und Faszienkurse, Klavierunterricht etc. – und natürlich vor allem durch die familiäre Stimmung bei den Angestellten.

 

Der Imagefilm sollte das zeigen und möglichen Neukunden somit Neugierig auf die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen machen, indem sie wohl am liebsten gleich selber anfangen würden. Denn zufriedene Mitarbeiter wirken sich natürlich auch auf die Qualität der Projekte aus. Darüberhinaus soll der Film ganz klar auch bei zukünftigen Mitarbeitern für Überzeugungsabreit sorgen.

 

Von dieser Seite war es für uns als Filmagentur also sehr einfach, denn beim Dreh mussten wir quasi nur „die Kamera draufhalten“, alle IGC-Mitarbeiter machten begeistert mit und die Atmosphäre übertrug sich auf unsere Bilder. Schwieriger war da schon der Kundenwunsch, auch einen humorvollen Film zu erhalten. Denn Humor ist eine der schwierigsten inszenatorischen Disziplinen. Nicht nur dass er hochgradig Geschmackssache ist, er bedeutet auch eine Gratwanderung: wie ironisch darf man sein, ohne sich über die Mitarbeiter oder das Unternehmen lustig zu machen? Wann werden Witze zu Kalauern? Wieviel „Humor“ darf man durch entsprechende Anweisungen den Szenen und Interviews „aufzwingen“, wieviel muss von selber kommen?

 

Wir entschieden uns dafür, beim Dreh selbst die Aktionen vor der Kamera nicht zu sehr zu beeinflussen. Also keine gescripteten Gags, keine gespielten Szenen. Stattdessen hofften wir darauf, dass sich die lockere Atmosphäre der Arbeit bei der IGC auch in den Schnitt überträgt. Als kleines Hilfsmittel planten wir allerdings einen Offtext, der zum einen die verschiedenen Interviews inhaltlich verbindet, als auch die ein oder andere Pointe vorbereitet oder verstärkt. Zudem sollte eigens komponierte Musik die Stimmung noch unterstreichen. Glücklicherweise ging das Kalkül auf und ermöglichte uns in der Montage die richtige Mischung zwischen Information und Humor, der Film wurde weder langweilig noch zu einer Insider-Gagshow und kam bei der IGC sehr gut an. Ein ungewöhnliches, tolles Projekt was unser Verständnis für Imagefilme wieder ein Stück weitergebracht hat.

 

Besonders an diesem Film ist außerdem, dass er sowohl Neukunden, als auch potentielle Bewerber für das Unternehmen begeistern soll. Daher findet sich in dem Film ein recht hoher Anteil mit Informationen für neue Mitarbeiter wieder.

 

 

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